Seit dem 01.01.2018 wurde das DEÜV-Meldeverfahren um das Kennzeichen „ausländische Saisonarbeitnehmer“ ergänzt. Da derzeit die erste große Erntezeit ist, möchten wir noch einmal auf diese Kennzeichnung hinweisen.

Definition Saisonarbeiter

Ein Saisonarbeitnehmer in diesem Zusammenhang ist, wer vorübergehend, für eine versicherungspflichtige Beschäftigung, von bis zu acht Monaten nach Deutschland gekommen ist, um einen jahreszeitlich bedingten, jährlich wiederkehrenden, erhöhten Arbeitsbedarf des Arbeitgebers abzudecken.

Ausländische Arbeitskräfte werden vorübergehend, jahreszeitlich bedingt und jährlich wiederkehrend eingestellt,  z.B. in Unternehmen zur Urlaubszeit ist und langfristige Projekte laufen, bei Volksfesten (z. B. Frühlingsfest, Oktoberfest), in den Baumschulen vor der Adventszeit, im Einzelhandel und in der Gastronomie zur Adventszeit, vom Hotel- und Gaststättengewerbe in den Wintersportorten zur Wintersaison. Hiermit sind nicht nur die „klassischen“ Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft gemeint.

 

betroffene DEÜV-Meldungen

Das Kennzeichen ist nur gesetzlich krankenversicherten Mitarbeitern bei der Anmeldung (Grund 10) oder bei der kombinierten An- und Abmeldung (Grund 40) abzugeben. Bei Meldungen für geringfügig Beschäftigte sowie für Beschäftigte die ausschließlich in der UV versichert sind (Personengruppenschlüssel 190) ist keine Angabe erforderlich.

 

Hinweis für unsere Kunden

Bitte teilen Sie uns bei Neueintritten mit, ob es sich um einen ausländischen Saisonarbeitnehmer handelt.